Pasteten

Pasteten

Pastetenherstellung ist eine alte Kunst, die schon im Mittelalter von Köchen zelebriert wurde, früher noch mit Reibesteinen und spärlicher technischer Ausstattung. Der Aufwand war damals schon sehr hoch und das hat sich auch bis heute kaum verändert. Da ist es nicht verwunderlich , dass diese alte Kunst auch aus den Hotels und Gaststätten fast verschwunden ist und kaum noch ausgeübt wird. Meist greifen Gastronomen hier zu vorgefertigten Produkten namhafter Manufakturen und bieten diese Produkte ihren Gästen an.

Auszubildende Köche und Jungfacharbeiter haben sich daher in der Küche in Wolgast getroffen, um diese Kunst zu neuem Leben zu erwecken. Am Beispiel einer Wildterrine wurden alte Techniken wiederentdeckt und geübt. Als erstes musste ein halbgekochter Pastetenteig zubereitet werden. Das Fleisch wurde mit Portwein, Pfeffer, Wacholder und Orangenschale mariniert, bevor es zu einer Füllmasse zerkleinert wurde. Als optischer und geschmacklicher Mittelpunkt wurde ein Kern aus der Rehoberschale zurechtgeschnitten, angebraten und in Speck eingewickelt.

Die fertige Pastete konnte natürlich warm nicht direkt verzehrt werden, daher hatten Herr Limberg und Herr Thiel, die das Seminar geleitet haben, bereits eine Terrine vorbereitet, die dann noch mit Gelee ausgegossen wurde und zum Abschluss der Veranstaltung auch verzehrt werden konnte.

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